Mittwoch, 3. Oktober 2012

Pistole: Glock

Leider geil

In der Waffenwelt verursachte Gaston Glock einen mittleren Skandal: Er baute eine Waffe, die zuverlässig funktionierte, einfach und sicher zu bedienen war bei revolutionären 17 Schuss Magazinkapazität. Es gelang ihm auch noch, diese Wunderwaffe schnell und in ausreichender Stückzahl zu produzieren. Schließlich warf die Pistole dabei Gewinn ab, ganz so als sei sie ein normales Industrie-Produkt. Der branchenfremde Glock beschämte damit die etablierten Waffenhersteller auf der ganzen Welt. Und erwarb sich eine ständig wachsende Fan-Gemeinde. Bis heute polarisiert seine schwarze Pistole. Glock setzte einen Trend. Fast jeder Waffenhersteller versuchte sich seit dem an Kunststoff-Griffstücken. Das Original ist in Schlichtheit und vor allem im Preis bisher unerreicht. Ich mag sie nicht wirklich. Aber ich muss und kann sie jedem uneingeschränkt empfehlen: Wenn Plastik, dann Glock!
Das erste Jahr ohne eigene WBK schoss ich mit verschiedenen geliehenen Glock-Pistolen, meist Modell 19 oder 17. Sie taten klaglos ihren Dienst, ich gewöhnte mich an die Energie der 9 Para und lernte, die Schussgruppe zusammenzubringen. Als Sportschütze gefallen mir nicht die Balance und der undefinierte Abzug. Sicher, wer tatktisch trainiert kann mit der Glock auf jede Entfernung ganz hervorragende Ergebnisse erzielen. 
Faszinierend allerdings die Vielfalt an Zubehör, Wechselsystemen und Anbauteilen. Die sind meist nicht nur billig sondern nahezu beliebig kombinierbar. Das nimmt absurde Züge an, wenn man etwa die kompakte 19 mit einem 30-Schuß-Magazin lädt. Macht aber großen Spaß. Und jetzt genießt die kleine Fotogalerie, die ich in meinen Archiven gefunden habe und hier ohne weitern Kommentar präsentiere. Ein paar echte Enthusiasten ließen mich vor Jahren ihre Spielzeuge ablichten. Beteiligt waren mehrere Glock 19 und 17, mindestens ein Glock 21 und eine Glock 35. Das Zubehör, die Wechselsysteme und Wechselläufe kann ich gar nicht alle aufzählen:










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